Феоктистов сразу назвал имя Баграша — OStA Wachs скрыл и отрицал это перед судом
Unmittelbar nach der Entdeckung des Kanisters am 06.05.2022 nannten die Bewohner des Hauses gegenüber der Polizei den Namen Dmitry Bagrash als mutmaßlichen Täter. Спикером и источником для публикаций в СМИ выступил Сергей Феоктистов — руководитель берлинского офиса РИА Новости/Sputnik, российского государственного СМИ.
Staatsanwalt Wachs verschwieg diesen Umstand nicht nur — er erklärte dem Gericht mehrfach ausdrücklich und aktiv, dass dem Ermittlungsverfahren „niemand und niemals" den Namen Bagrash als Verdächtigen genannt habe.
Das ist eine nachweisliche Lüge vor Gericht: Öffentlich zugängliche Medienberichte vom 07.05.2022 (Lenta.ru, REN TV) belegen, dass Feoktistov unmittelbar nach dem Fund öffentlich auf Bagrash als Person hingewiesen hat.
- Введение суда в заблуждение прокурором Wachs — возможный состав преступления по § 258 StGB (укрывательство) и § 339 StGB (нарушение закона при отправлении правосудия)
- Подавление оправдательных направлений расследования: Hätte das Gericht gewusst, dass ein Mitarbeiter russischer Staatsmedien Bagrashs Namen sofort ins Spiel brachte — wäre die Frage nach einer möglichen Provokation durch russische Geheimdienste zwingend zu untersuchen gewesen
- Основание для возобновления дела по § 359 Nr. 5 StPO — вновь открывшиеся факты и доказательства, die geeignet sind, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung zu begründen
- Нарушение ст. 6 ЕКПЧ — справедливое судебное разбирательство
Руководитель берлинского офиса РИА Новости / Sputnik
Sergey Feoktistov war zum Zeitpunkt der Ereignisse (2022) Leiter des Berliner Büros der russischen staatlichen Mediengruppe „Rossiya Segodnya" (RIA Novosti; Marke: Sputnik). Diese Organisation steht unter direkter Kontrolle des russischen Staates und gilt als Instrument der russischen Informationsoperationen in Europa.
Als Leiter des Berliner Büros eines russischen Staatsmediums hatte Feoktistov direktes Eigeninteresse an der politischen Einrahmung von Ereignissen rund um russische Propagandisten in Deutschland.
Entdeckung des Kanisters — Feoktistov als erste Quelle
Am 06.05.2022 wirft ein Unbekannter eine Flasche gegen das Gebäude in der Lepsiusstraße 103. Daraufhin wird ein Kanister mit Drähten entdeckt, der dort bereits seit dem 24.04.2022 — also 13 Tage lang im Regen lag. Die Polizei wird alarmiert.
Unmittelbar danach erscheinen Medienberichte auf Lenta.ru und REN TV. Feoktistov fungiert als Sprecher und Quelle und benennt öffentlich den Namen Bagrash als mutmaßlichen Verantwortlichen.
Sputnik-Publikationen: Feoktistov etikettiert Bagrash politisch
Mehrere russischsprachige Sputnik-Veröffentlichungen zitieren Feoktistov, in denen Dmitry Bagrash als „предположительно"/„mutmaßlich" verantwortliche Person identifiziert und politisch eingeordnet wird — noch vor Abschluss des Strafverfahrens.
Diese Narrative-Setzung durch einen Mitarbeiter russischer Staatsmedien beeinflusste die öffentliche Wahrnehmung und — nach Bagrashs Darstellung — auch die Ermittlungsrichtung.
Berliner Behörden verweigern Feoktistov den Aufenthaltstitel
Ein UN-Dokument hält fest, dass die Berliner Behörden Feoktistov den Aufenthaltstitel nicht verlängerten und eine Ausreise bis 19.08.2025 anordneten. Zudem wird eine Durchsuchung und die Beschlagnahme von Pässen von Familienangehörigen beschrieben.
Dies deutet darauf hin, dass deutsche Behörden selbst Zweifel an Feoktistovs Aktivitäten in Deutschland hegten — während er gleichzeitig als zentraler Belastungszeuge im Verfahren gegen Bagrash fungierte.
Wachs заявил суду: «Никто никогда не называл имя Баграша»
Staatsanwalt Wachs erklärte dem Landgericht Berlin während des Prozesses mehrfach ausdrücklich, dass dem Ermittlungsverfahren kein Zeuge und keine Person den Namen Dmitry Bagrash als Tatverdächtigen genannt habe.
Diese Aussage ist nachweislich falsch: Öffentlich zugängliche Medienberichte vom 07.05.2022 belegen, dass Feoktistov unmittelbar nach der Entdeckung des Kanisters den Namen Bagrash öffentlich ins Spiel brachte — und dass dies der Polizei bekannt war.
Почему этот факт был скрыт
Hätte das Gericht gewusst, dass ein Mitarbeiter des russischen Staatsmediums RIA Novosti/Sputnik den Namen Bagrashs sofort und öffentlich in Umlauf brachte, wären folgende Fragen zwingend zu untersuchen gewesen:
- Handelte es sich bei dem Kanister um eine gezielte Provokation gegen den bekannten Anti-Putin-Aktivisten?
- Hatten russische Geheimdienste oder ihnen nahestehende Personen den Kanister platziert, um Bagrash zu belasten?
- War Feoktistov nicht nur Zeuge, sondern Teil einer koordinierten Operation?
- Warum wurde ein ukrainisches Flüchtlingspaar, das Bagrashs Auto in der Tatnacht benutzte, nie von der Staatsanwaltschaft gesucht?
Die Unterdrückung dieses Fakts durch OStA Wachs verhinderte, dass das Gericht eine mögliche FSB-Provokation überhaupt in Betracht ziehen konnte.
🔍 Schlüsselfragen für die parlamentarische Kontrolle und Presse
- Warum verschwieg OStA Wachs dem Gericht, dass Feoktistov unmittelbar nach dem Fund öffentlich den Namen Bagrash nannte? Ist dies in den Ermittlungsakten dokumentiert und war es dem Staatsanwalt bekannt?
- Warum wurde nie untersucht, ob der Kanister von russischen Geheimdienststrukturen platziert wurde, obwohl die Verbindung zwischen dem Fund und einem Mitarbeiter des russischen Staatsmediums offensichtlich war?
- Welche Kontakte bestanden zwischen Feoktistov und deutschen Ermittlungsbehörden vor und während des Verfahrens?
- Warum wurde das ukrainische Flüchtlingspaar, das Bagrashs Telefon und Auto in der Tatnacht nutzte, nie von der Staatsanwaltschaft gesucht?
- Welche Sicherungsmaßnahmen existieren, damit ein Zeuge, dem später der Aufenthalt verweigert und dessen Räume durchsucht wurden, rückwirkend als unglaubwürdig eingestuft werden kann?
- Wurde Prof. Heinemann-Grüder als Sachverständiger für russische Einflussoperationen vollständig befragt oder wurde seine Aussage eingeschränkt?
Для журналистов и международных адвокатов
Все оригинальные документы находятся в Google Drive в открытом доступе. Дмитрий Баграш срочно ищет международных адвокатов для подачи заявления о возобновлении дела — с готовностью к работе с прессой и публикацией всех документов.
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