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Dringend gesucht: Anwalt für Wiederaufnahme des Verfahrens

Nicht zwingend aus Berlin · Bereitschaft zur Medienarbeit · Veröffentlichung aller Schriftsätze erforderlich

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Fall 4 · Dossier · Stand: 22.01.2026

Sergey Feoktistov — OStA Wachs verschwieg den Schlüsselfakt

Feoktistov war Leiter des Berliner Büros von RIA Novosti/Sputnik und zentraler Belastungszeuge. Er nannte den Namen Bagrash unmittelbar nach Entdeckung des Kanisters — dieser Fakt wurde vom Staatsanwalt vor Gericht verschwiegen und aktiv geleugnet.

Material für Parlamentarier · Journalisten · Anwälte ⚠ OStA Wachs: Einführung des Gerichts in die Irre § 258 StGB · § 339 StGB · Art. 6 EMRK
Schlüsselfakt — Grundlage für Wiederaufnahme

Feoktistov nannte sofort Bagrashs Namen — OStA Wachs verschwieg und leugnete dies vor Gericht

Unmittelbar nach der Entdeckung des Kanisters am 06.05.2022 nannten die Bewohner des Hauses gegenüber der Polizei den Namen Dmitry Bagrash als mutmaßlichen Täter. Als Sprecher und Quelle für Medienberichte fungierte dabei Sergey Feoktistov — der Leiter des Berliner Büros von RIA Novosti/Sputnik, einem russischen Staatsmedium.

Staatsanwalt Wachs verschwieg diesen Umstand nicht nur — er erklärte dem Gericht mehrfach ausdrücklich und aktiv, dass dem Ermittlungsverfahren „niemand und niemals" den Namen Bagrash als Verdächtigen genannt habe.

Das ist eine nachweisliche Lüge vor Gericht: Öffentlich zugängliche Medienberichte vom 07.05.2022 (Lenta.ru, REN TV) belegen, dass Feoktistov unmittelbar nach dem Fund öffentlich auf Bagrash als Person hingewiesen hat.

Rechtliche Folgen und Bedeutung
  • Einführung des Gerichts in die Irre durch OStA Wachs — möglicher Straftatbestand nach § 258 StGB (Strafvereitelung) und § 339 StGB (Rechtsbeugung)
  • Unterdrückung entlastender Ermittlungsrichtungen: Hätte das Gericht gewusst, dass ein Mitarbeiter russischer Staatsmedien Bagrashs Namen sofort ins Spiel brachte — wäre die Frage nach einer möglichen Provokation durch russische Geheimdienste zwingend zu untersuchen gewesen
  • Grund für Wiederaufnahme nach § 359 Nr. 5 StPO — neu hervorgetretene Tatsachen und Beweismittel, die geeignet sind, einen Freispruch oder eine wesentlich mildere Bestrafung zu begründen
  • Verstoß gegen Art. 6 EMRK — faires Verfahren, Gleichheit der Waffen
Wer ist Sergey Feoktistov
Öffentlich dokumentiert · Nachprüfbar

Leiter des Berliner Büros von RIA Novosti / Sputnik

Sergey Feoktistov war zum Zeitpunkt der Ereignisse (2022) Leiter des Berliner Büros der russischen staatlichen Mediengruppe „Rossiya Segodnya" (RIA Novosti; Marke: Sputnik). Diese Organisation steht unter direkter Kontrolle des russischen Staates und gilt als Instrument der russischen Informationsoperationen in Europa.

Als Leiter des Berliner Büros eines russischen Staatsmediums hatte Feoktistov direktes Eigeninteresse an der politischen Einrahmung von Ereignissen rund um russische Propagandisten in Deutschland.

Chronologie der Ereignisse
06.05.2022 · Berlin · Öffentlich dokumentiert

Entdeckung des Kanisters — Feoktistov als erste Quelle

Am 06.05.2022 wirft ein Unbekannter eine Flasche gegen das Gebäude in der Lepsiusstraße 103. Daraufhin wird ein Kanister mit Drähten entdeckt, der dort bereits seit dem 24.04.2022 — also 13 Tage lang im Regen lag. Die Polizei wird alarmiert.

Unmittelbar danach erscheinen Medienberichte auf Lenta.ru und REN TV. Feoktistov fungiert als Sprecher und Quelle und benennt öffentlich den Namen Bagrash als mutmaßlichen Verantwortlichen.

Feoktistov — Mitarbeiter eines russischen Staatsmediums — benennt den Namen des politischen Aktivisten Bagrash, der seit Jahren russische Propagandisten öffentlich bekämpfte. Dies ist der Startpunkt einer gezielten Narrative-Setzung.
02.02.2023 · Sputnik-Netzwerk · Öffentlich dokumentiert

Sputnik-Publikationen: Feoktistov etikettiert Bagrash politisch

Mehrere russischsprachige Sputnik-Veröffentlichungen zitieren Feoktistov, in denen Dmitry Bagrash als „предположительно"/„mutmaßlich" verantwortliche Person identifiziert und politisch eingeordnet wird — noch vor Abschluss des Strafverfahrens.

Diese Narrative-Setzung durch einen Mitarbeiter russischer Staatsmedien beeinflusste die öffentliche Wahrnehmung und — nach Bagrashs Darstellung — auch die Ermittlungsrichtung.

Ende Mai / Juni 2025 · UN-Dokument A/80/518–S/2025/698

Berliner Behörden verweigern Feoktistov den Aufenthaltstitel

Ein UN-Dokument hält fest, dass die Berliner Behörden Feoktistov den Aufenthaltstitel nicht verlängerten und eine Ausreise bis 19.08.2025 anordneten. Zudem wird eine Durchsuchung und die Beschlagnahme von Pässen von Familienangehörigen beschrieben.

Dies deutet darauf hin, dass deutsche Behörden selbst Zweifel an Feoktistovs Aktivitäten in Deutschland hegten — während er gleichzeitig als zentraler Belastungszeuge im Verfahren gegen Bagrash fungierte.

Ein Zeuge, dem die deutschen Behörden den Aufenthalt verweigerten und dessen Büro durchsucht wurde — war der zentrale Belastungszeuge im Verfahren gegen Bagrash. Dieser Widerspruch wurde vom Gericht nie untersucht.
OStA Wachs — aktive Irreführung des Gerichts
Während des Prozesses 2023–2024 · Eidesstattliche Darstellung

Wachs erklärte dem Gericht: „Niemand nannte jemals Bagrashs Namen"

Staatsanwalt Wachs erklärte dem Landgericht Berlin während des Prozesses mehrfach ausdrücklich, dass dem Ermittlungsverfahren kein Zeuge und keine Person den Namen Dmitry Bagrash als Tatverdächtigen genannt habe.

Diese Aussage ist nachweislich falsch: Öffentlich zugängliche Medienberichte vom 07.05.2022 belegen, dass Feoktistov unmittelbar nach der Entdeckung des Kanisters den Namen Bagrash öffentlich ins Spiel brachte — und dass dies der Polizei bekannt war.

Das aktive Leugnen eines nachprüfbaren Faktums durch den Staatsanwalt vor Gericht stellt eine schwerwiegende Verletzung der Pflicht zur Objektivität dar (§ 160 Abs. 2 StPO) und kann den Tatbestand der Strafvereitelung im Amt (§ 258a StGB) und der Rechtsbeugung (§ 339 StGB) erfüllen.
Strategische Bedeutung

Warum dieser Fakt unterdrückt wurde

Hätte das Gericht gewusst, dass ein Mitarbeiter des russischen Staatsmediums RIA Novosti/Sputnik den Namen Bagrashs sofort und öffentlich in Umlauf brachte, wären folgende Fragen zwingend zu untersuchen gewesen:

Die Unterdrückung dieses Fakts durch OStA Wachs verhinderte, dass das Gericht eine mögliche FSB-Provokation überhaupt in Betracht ziehen konnte.

Prüffragen — für Parlamentarier, Journalisten, Anwälte

🔍 Schlüsselfragen für die parlamentarische Kontrolle und Presse

  1. Warum verschwieg OStA Wachs dem Gericht, dass Feoktistov unmittelbar nach dem Fund öffentlich den Namen Bagrash nannte? Ist dies in den Ermittlungsakten dokumentiert und war es dem Staatsanwalt bekannt?
  2. Warum wurde nie untersucht, ob der Kanister von russischen Geheimdienststrukturen platziert wurde, obwohl die Verbindung zwischen dem Fund und einem Mitarbeiter des russischen Staatsmediums offensichtlich war?
  3. Welche Kontakte bestanden zwischen Feoktistov und deutschen Ermittlungsbehörden vor und während des Verfahrens?
  4. Warum wurde das ukrainische Flüchtlingspaar, das Bagrashs Telefon und Auto in der Tatnacht nutzte, nie von der Staatsanwaltschaft gesucht?
  5. Welche Sicherungsmaßnahmen existieren, damit ein Zeuge, dem später der Aufenthalt verweigert und dessen Räume durchsucht wurden, rückwirkend als unglaubwürdig eingestuft werden kann?
  6. Wurde Prof. Heinemann-Grüder als Sachverständiger für russische Einflussoperationen vollständig befragt oder wurde seine Aussage eingeschränkt?

Für Journalisten und internationale Anwälte

Alle Originaldokumente sind in Google Drive öffentlich zugänglich. Dmitry Bagrash sucht dringend internationale Anwälte für einen Wiederaufnahmeantrag — mit Bereitschaft zur Medienarbeit und Veröffentlichung aller Schriftsätze.

bagrash.presse@gmail.com → Google Drive — Fall 4 → ← Zur Presseseite