Tag   in Haft Diese Dokumentation entsteht aus der Justizvollzugsanstalt Heidering. Ich kann von hier nicht auf dem Postweg versenden — jede Übermittlung läuft per Telefax über Dritte. Was die Justiz über mich schreibt →
Verfahrensstand — 08.09.2026
Verfassungsbeschwerde vom 10.07.2026 registriert unter 2 BvR 1314/26 (ein Aktenzeichen bezeichnet die Eintragung im Verfahrensregister, nicht mehr) · zweite Verfassungsbeschwerde vom 01.09.2026 noch ohne Aktenzeichen · Strafanzeige nach § 339 StGB vom 02.09.2026 nicht entschieden, es gilt die Unschuldsvermutung · Rechtsbeschwerde 595 StVK 68/26 Vollz am 09.09.2026 fristgerecht zur Niederschrift des Urkundsbeamten erklärt (der Vorgang) · Videotelefonie gesperrt bis 16.10.2026, Verfahren 595 StVK 126/26 Vollz läuft (Stellungnahme der Anstalt) · Strafanzeige gegen einen Mitgefangenen bei der StA Potsdam unter 496 Js 34084/26 in Bearbeitung.
⚖ Dringend: Strafverteidiger gesucht — außerhalb Berlins

Politischer Häftling, EGMR-Beschwerde eingereicht, Abschiebungsdrohung. Beispielloser Widerstand der Berliner Staatsanwaltschaft zu erwarten. Anwalt muss außerhalb Berlins ansässig sein.

Details →

Ich habe die Tat nicht begangen.
Das Urteil gegen mich wurde manipuliert.

Das ist meine Position — und ich nenne dazu Namen. Sie müssen mir kein Wort davon glauben.

Am 02.09.2026 habe ich Strafanzeige nach § 339 StGB gegen den Vorsitzenden Richter Groß und den Oberstaatsanwalt Wachs erstattet. Über den Vorwurf ist nicht entschieden; es gilt die Unschuldsvermutung.

„Ich will keine Freiheit um jeden Preis — ich will Rehabilitierung.“

📄 Der Zugang zu den Originaldokumenten Zum Chronik-Archiv — jedes hier beschriebene Ereignis mit dem unveränderten Originaldokument dahinter

Am 5. Juli 2026 hätte ich gehen können.
Der Preis war ein Geständnis.

Ich bin Dmitry Bagrash, Vorsitzender des Vereins Unkremlin e.V., und sitze seit dem 14. Dezember 2022 in Haft. Am 22. Juli 2024 hat mich das Landgericht Berlin I zu fünf Jahren und vier Monaten verurteilt. Ich bestreite diese Tat.

Zwei Drittel der Strafe waren am 5. Juli 2026 verbüßt. Das Landgericht hat die Aussetzung am 24. Juni 2026 abgelehnt — ausdrücklich auch deshalb, weil ich an meiner Unschuld festhalte. Damit bleiben 649 Tage. Ich habe mich entschieden, sie abzusitzen.

Sie müssen mir nicht glauben — ein Dokument, 60 Sekunden → Der Fall in fünf Minuten → Zum Chronik-Archiv
An das Abgeordnetenhaus von Berlin

Acht Stationen, ein Zusammenhang — und die Frage nach einem Untersuchungsausschuss

Von der Beschlagnahme des Banners „Putin is a Killer“ im September 2021 bis zur Sperrung meines Videokontakts im Juli 2026, verhängt wegen einer öffentlichen Anzeige gegen einen Richter und einen Staatsanwalt. Jede Station mit Originaldokumenten belegt.

Die Eingabe an das Parlament lesen →
Berliner Polizei beschlagnahmt das Banner „Putin is a killer“ bei einer Mahnwache vor der russischen Botschaft, 17.09.2021
17. September 2021 · Vor der russischen Botschaft, Berlin

Die Berliner Polizei beschlagnahmt bei einer Mahnwache das Banner „Putin is a killer“ — auf direkte Anweisung des leitenden Oberstaatsanwalts Raupach.

Dies war meine politische Arbeit, bevor die Anklage begann: öffentlich, unter eigenem Namen, gegen das Putin-Regime gerichtet — nicht im Verborgenen.

Meine politische Arbeit und was danach geschah →

Vier Zeiträume

Dieses Verfahren lässt sich in vier gemessenen Abständen erzählen. Die Balken sind maßstabsgetreu — gleiche Länge, gleiche Zahl von Tagen. Jede Zahl ist aus verlinkten Dokumenten nachrechenbar.

13 TAGE lag die Vorrichtung unbemerkt — und setzte sich nie um
222 TAGE vergingen zwischen Entdeckung und meiner Verhaftung
373 TAGE nach der Verkündung wurde dem Urteil die Liste der angewendeten Vorschriften hinzugefügt
649 TAGE Freiheit, auf die ich verzichte, statt eine Tat zu gestehen, die ich bestreite
Elf nachprüfbare Fakten — Der Fall in fünf Minuten → Vier Spuren, eine Zeitachse → Sechs Einwände, die ich kenne → Zehn Widersprüche im Aktenbestand →

Dmitry Bagrash spricht direkt —
aufgenommen aus der Gefängniszelle

Was auf dieses Video folgte, ist selbst ein Beweis: Fünfundvierzig Tage nach der Veröffentlichung wurde mir der Videokontakt zu meiner Familie für drei Monate gesperrt — nach eigenem Wortlaut des Bescheids als Reaktion auf genau dieses Video, nicht wegen einer Ermittlung oder eines Fehlverhaltens. Der schriftliche Bescheid dazu →
Dmitry Bagrash — Erklärung aus der Untersuchungshaft, 2. Juni 2026
Video ansehen — YouTube, WhatsApp oder E-Mail wählen, plus Hintergrund zum eingeschränkten Videozugang →
02.06.2026
Dieses Video wurde aus der Gefängniszelle aufgezeichnet. Ich erkläre hiermit ausdrücklich: Ich habe keine Suizidabsichten. In meiner Zelle befinden sich keine verbotenen Gegenstände. Ich habe zu keinem Zeitpunkt gegen die Anstaltsordnung verstoßen und war niemals im Besitz verbotener Substanzen.
24. Juni 2026

„Ich lehne Freiheit gegen ein Geständnis ab"

Am 24.06.2026 hat das Landgericht Berlin I meine vorzeitige Entlassung abgelehnt. In der Begründung — und in der späteren Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft vom 26.05.2026 — wird offen ausgesprochen, was seither mein Leitmotiv ist: mir wird meine fehlende „Straftataufarbeitung" vorgehalten, also mein Festhalten an meiner Unschuld.

Die Generalstaatsanwaltschaft schreibt dabei selbst wörtlich, ein „umfassendes Schuldbekenntnis" sei keine unverzichtbare Voraussetzung für die Aufarbeitung der Tat und das Bestreiten allein könne eine negative Sozialprognose nicht stützen — und verwendet mein Bestreiten trotzdem gegen mich. Ich habe mich entschieden, diese Rechnung nicht zu bezahlen. Ich werde kein Geständnis ablegen, um früher freizukommen.

Das ist kein Nebenaspekt meines Falls. Das ist sein Kern.

→ Zwang zum Geständnis Zugang zur Justiz verweigert →

Themen

Jedes Thema bündelt die Dokumente aus dem Archiv, die dazu gehören.

01
Das Urteil, Zeile für Zeile
Der vollständige Urteilstext mit meinem Kommentar neben jedem Absatz — einschließlich der Stelle, an der die Liste der Vorschriften fehlte.
02
Zugang zur Justiz verweigert
Sieben Wege, sich zu wehren — und wie jeder einzelne blockiert wurde: Urkundsbeamter, Akteneinsicht, Verteidigerwechsel, Weiterleitung, Senat, Jüdische Gemeinde, Eingaben.
03
Was gilt, wenn das gilt?
Zwölf Entscheidungen aus diesem Fall, gelesen als allgemeine Regel — und die Frage, was sie für jeden anderen bedeuten würden.
04
Ketten
Sieben Abfolgen dokumentierter Daten, ohne Verbindungswörter — mit Frage, Adressat und dem, was ausdrücklich nicht behauptet wird.
05
Täuschung als modus operandi
Sieben dokumentierte Täuschungen, dazu die Dossiers zu Oberstaatsanwalt Wachs (OStA) und zum Zeugen Feoktistov.
06
Provokationen in der Haft
Zwanzig dokumentierte Vorgänge seit Juli 2024 — von der Drohung eines Mitgefangenen bis zum Entzug meines Arbeitsplatzes im August 2026.
07
Wem nützt es?
Zur Erzählung, ich handelte im Auftrag aus Russland — und zu der Frage, warum eine russische Beteiligung nie geprüft wurde.
08
Zwang zum Geständnis
Vom Diagnostikverfahren über den Vollzugsplan bis zur Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft — wie das Bestreiten der Tat selbst zum Hindernis erklärt wurde.
09
Was Moskau über mich sagt
Zwei Erklärungen der Russischen Föderation vor der OSZE und die Einstufung von Unkremlin e.V. als unerwünschte Organisation — im Original.
Namen und Zuständigkeiten

Wer den Zugang zum Recht verweigert hat

Fast jede Entscheidung in diesem Verfahren trägt einen Namen — und mehrere der wichtigsten tragen keinen. Der Vollzugsplan vom 17.04.2026 und das zugrunde liegende Diagnostikverfahren schließen mit „Im Auftrag“ und einem Kürzel, ohne Unterschrift. Diese Seite hält beides fest: die benannten Amtsträgerinnen und Amtsträger mit ihrer jeweiligen Entscheidung — und die Stellen, an denen niemand verantwortlich zeichnet.

Alle Vorwürfe sind als meine persönliche Einschätzung gekennzeichnet und ersetzen keine gerichtliche Feststellung. Auf derselben Seite steht auch, wer korrekt gehandelt hat.

Zur Liste der Verantwortlichen → Das Dokument ohne Unterschrift →

Chronik-Archiv — Fortlaufend dokumentierte Ereignisse

Vollständige chronologische Dokumentation aller Ereignisse aus allen fünf Kapiteln — mit direkten Links zu jedem Originaldokument in Google Drive. Filterbar nach Fall, sortierbar nach Datum. Jedes Ereignis hat eine eigene Seite mit eidesstattlichem Kontext und Anlagenverweisen.

📋 Zum Chronik-Archiv → Strafverfahren Zugang zum Gericht Jüdische Gemeinde Bedrohung in Haft
Jedes Dokument im Original
Scan oder Volltext, mit Datum und Aktenzeichen →
Laufend ergänzt
Neue Schriftstücke im Chronik-Archiv →
Verfassungsbeschwerde
eingereicht am 10.07.2026 →

Was Dmitry Bagrash konkret verweigert wird

Akteneinsicht Trotz mehrfacher Anträge seit Dezember 2024 kein Zugang zu Ermittlungs- und Gerichtsakten
Freie Verteidigerwahl Entpflichtungsantrag seit 17.12.2024 unentschieden. De facto ohne Anwalt seit Monaten
Zugang zum Urkundsbeamten Fristgebundene Schriftsätze wurden systematisch nicht angenommen — belegt durch 10 eidesstattliche Erklärungen
Postverkehr Briefe werden geöffnet, in ausgetauschten Umschlägen zugestellt, zurückgehalten — Verstoß §§ 202, 206 StGB

Die Verfahrenskomplexe im Überblick

Alle Originaldokumente sind in Google Drive verfügbar. Kein Dokument wurde verändert. → Alle Ereignisse im Chronik-Archiv

Hintergrund
Hintergrund der Verfolgung
Anti-Putin-Aktivismus seit 2020. Demonstration 17.09.2021. OSZE-Erwähnungen. Polizeieingriff unter OStA Raupach.
Strafverfahren
Strafsache „Versuchter Mord“
Urteil LG Berlin 22.07.2024 ohne Normenliste. BGH-Beschlüsse. Nachträgliche Urteilsänderung 30.07.2025.
Zugang zum Gericht
Unterdrückung der Revision
Systematische Annahmeverweigerung, 10 eidesstattliche Erklärungen, Hungerstreik 05.05.2025, Verfassungsbeschwerde 10.07.2026.
Jüdische Gemeinde
Jüdische Gemeinde & Anwaltsuche
116 Tage ohne Kontakt zur Jüdischen Gemeinde. Art. 4 GG, Art. 9 EMRK.
Bedrohung in Haft
Provokationen und Bedrohungen in der Haft
Gefährdungsmeldungen seit Juli 2024, Todesdrohung und antisemitische Beleidigungen am 05.08.2026, Entzug des Arbeitsplatzes. Zum Archiv
Ins gefilterte Archiv →
Täuschung
Täuschung als modus operandi
Sieben dokumentierte Täuschungen — von der Fristüberschreitung bis zur zusammengesetzten Rechtsmittelbelehrung.
Zu den sieben Täuschungen →

Einzelne Dossiers: Der Zeuge Feoktistov · OStA Klaus-Michael Wachs · Vorsitzender Richter am Landgericht Groß (VRiLG) · 5. Strafsenat des BGH

Direkt ins gefilterte Archiv: Strafverfahren · Zugang zum Gericht · Jüdische Gemeinde · Bedrohung in Haft

„Ich trete aus Protest in den Hungerstreik, nachdem mir über Wochen hinweg durch ein gezieltes Zusammenwirken verschiedener Justizstellen — namentlich der Justizvollzugsanstalt, des Urkundsbeamten, des Vorsitzenden Richters am Landgericht Groß, der Senatsverwaltung für Justiz sowie des Bundesgerichtshofs — die verfassungs- und gesetzlich garantierte Möglichkeit verwehrt wurde, meine Ergänzungen zur Revisionsbegründung einzureichen."
— Dmitry Bagrash, 05. Mai 2025, JVA Moabit

10 Themenpunkte — Fehlender Zugang zur Justiz

Dmitry Bagrash nimmt Bezug auf die Originaldokumente und erklärt, was sie seiner Meinung nach beweisen — für Journalisten, UN-Stellen und Abgeordnete.

Zur vollständigen Analyse →

Alle Originaldokumente

Alle Dokumente sind öffentlich zugänglich und können heruntergeladen werden. Kein Dokument wurde verändert.

Für Journalisten, Abgeordnete und Menschenrechtsorganisationen

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Kontakt für Presse und rechtliche Anfragen

E-Mail: bagrash.presse@gmail.com
Post: Dmitry Bagrash, JVA Heidering, Ernst-Stargardt-Allee 1, 14979 Großbeeren
Presse-ID: 2135610

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