Pressemitteilung · 26. Oktober 2026 · zur sofortigen Veröffentlichung

„Ja, nur Straftataufarbeitung“: JVA Heidering macht offenen Vollzug vom Schuldeingeständnis abhängig – Bagrash ruft Gericht und Dienstaufsicht an

In der Vollzugsplankonferenz vom 23. Oktober 2026 hat die JVA Heidering Dmitry Bagrash bescheinigt: keine Drogenproblematik, keine Verstöße, sehr gute Rückmeldungen aus der Arbeit. Einzige Bedingung für Lockerungen und offenen Vollzug sei eine „Straftataufarbeitung“ der Taten, für die er verurteilt wurde. Auf seine Rückfrage, ob es andere Hindernisse gebe, antwortete die Teilanstaltsleiterin: „Ja, nur Straftataufarbeitung.“ Bagrash bestreitet die Tat und strebt die Wiederaufnahme an. Für ihn heißt das: Freiheit nur gegen ein Geständnis. Am 26. Oktober 2026 hat er die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Berlin I angerufen und Dienstaufsichtsbeschwerde erhoben.

Was in der Konferenz geschah

Was das Gesetz sagt

Was die Gerichte sagen

Was Bagrash beantragt

„Ich lehne Freiheit gegen eine Selbstbezichtigung ab. Eine solche Freiheit interessiert mich nicht. Ich verlange, dass das Gesetz angewandt wird.“ – Dmitry Bagrash

Außerdem: Das Bundesverfassungsgericht führt Bagrashs zweite Verfassungsbeschwerde (gegen die Ablehnung der Zwei-Drittel-Entlassung) seit seinem Schreiben vom 16.10.2026 unter dem Aktenzeichen 2 BvR 1974/26; sie ist der zuständigen Kammer vorgelegt. Über die Annahme ist nicht entschieden.

Dies ist die nächste Stufe eines Musters, das Bagrash seit April 2026 dokumentiert: dieselbe Bewertung seines Festhaltens an seiner Unschuld zieht sich durch Diagnostik, Vollzugsplan, Stellungnahmen und Gerichtsbeschlüsse. Wir berichten über jeden weiteren Schritt und veröffentlichen alle Dokumente.

Über Antrag und Beschwerde ist nicht entschieden. Die Bewertungen sind die des Betroffenen; eine gerichtliche oder dienstaufsichtliche Feststellung liegt nicht vor.

Dokumente

Kontakt: bagrash.presse@gmail.com · Presse-ID 2135610 · Dmitry Bagrash, JVA Heidering, Ernst-Stargardt-Allee 1, 14979 Großbeeren. Diese Pressemitteilung darf unverändert weitergegeben werden.