Dreimonatige Sperre der Videotelefonie — gemeldete Gefährdung bleibt unbehandelt
Bagrash wurde um 11:30 Uhr von Hausleiter Lohmeier (MTAL) im Beisein zweier Sozialarbeiterinnen angehört; die Videotelefonie wurde für drei Monate gesperrt, ohne dass auf Nachfrage eine Rechtsgrundlage genannt wurde. Die zuvor gemeldete Gefährdung durch Smolianinov wurde bei diesem Gespräch nicht behandelt — obwohl dieselbe Sozialarbeiterin, die die Meldung tags zuvor entgegengenommen hatte, anwesend war.
(Anlage 146_F2)
Kommentar — Einschätzung von Dmitry Bagrash
In diesem Gespräch ging es ausschließlich um meine Videoansprache. Die von mir zwei Tage zuvor schriftlich gemeldete Lebensgefahr wurde nicht behandelt. Das ist für mich der Kern: Auf meine öffentliche Äußerung folgte binnen zweier Tage eine Sanktion, auf meine Gefährdungsmeldung folgte nichts.
Herkunft des Dokuments
Anlage 146_F2: Google Drive
Hinweis: Diese Seite gibt die Darstellung und rechtliche Einordnung von Dmitry Bagrash wieder. Sie unterscheidet zwischen dokumentierten Vorgängen und noch zu überprüfenden Angaben des Betroffenen und ersetzt keine gerichtliche Feststellung oder unabhängige Gefährdungsanalyse.